(Jg. 1932) Professor em. für Soziologie und Emeritus der Universität Bielefeld
Fakultätfür Soziologie
Universität Bielefeld
Postfach 100 131
33501 Bielefeld
Porträt
Franz-Xaver Kaufmann ist Emeritus der Universität Bielefeld, wo er von 1969 bis 1997 den Lehrstuhl für Sozialpolitik und Soziologie innehatte. Während seiner akademischen Karriere leitete der gebürtige Schweizer und promovierte Wirtschaftswissenschaftler viele sozialpolitisch wirkmächtige Forschungsprojekte. Neben wissenschaftlichen Einrichtungen beriet er die deutsche Bischofskonferenz und die Bundesregierung in Fragen der Sozial- und Familienpolitik. Dabei maß und misst er einer breiten und differenzierten Bildung der Bürger sowohl für die politische Urteilsbildung als auch für die Lebensführung des Einzelnen das höchste Gewicht bei. Der überzeugte Sozialwissenschaftler zeigt sich in den gegenwärtigen öffentlichen Diskussionen als katholischer Intellektueller, der eingreift, wenn es ihm nötig erscheint, und der mit Reden und publizistischen Beiträgen selbst Debatten initiieren kann.
Veröffentlichungen u.a.:
Family Life and Family Policies in Europe, (als Mitherausgeber), Oxford: Clarendon Press, 2 Bände, 1997 ff.;
Wie überlebt das Christentum?, Freiburg im Breisgau: Herder, 2000;
Selbsterfahrung – Dauerreflexion – Religion, in: Markus Knapp und Theo Kobusch (Hg.), Religion, Metaphysik(-kritik), Theologie im Kontext der Moderne / Postmoderne, Berlin: de Gruyter, 2001, S. 85–103;
Schrumpfende Gesellschaft, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2005.
Franz-Xaver kaufmann zu folgenden Ausgaben der FUGE beigetragen:
Band 2, Profane Zumutungen
Beitrag:
Den Schutt der Geistfeindschaft wegräumen.
Brachliegende Felder katholischer Intellektualität