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Klaus Mertes

Jesuit und Rektor des Berliner Canisius-Kollegs

Canisius-Kolleg Berlin
Tiergartenstraße 30/31
10785 Berlin

klaus.mertes@jesuiten.org

Klaus Mertes SJ treibt die Frage nach dem Verhältnis von Schrift und Kirche um und damit die Frage nach der Geschichtlichkeit der Gotteserfahrung. Sie ist für Mertes eine der Schlüsselfragen auf dem Themenfeld »Religion und Moderne« und beschäftigt ihn auch beruflich am Berliner Canisius Kolleg, wo er als Rektor und Lehrer tätig ist: Wie kann es gelingen, fragt sich der aus dem Rheinland stammende Jesuit, »Theologie für die Jugendlichen neu auszusprechen und damit neu zu denken, ohne durch Überkomplexität einzuschüchtern und ohne durch Unterkomplexität zu banalisieren«? Quellen, dieser Herausforderung zu begegnen, hat er viele: Von den Erfahrungen im Frankfurt der 80er Jahre, im Paulus-Kreis und der Rahner-Schule über die Auseinandersetzung mit der russischen Orthodoxie und Religionsphilosophiebis zur Lektüre herausfordernder Literatur (etwa Albert Nolans Jesus vor dem Urchristentum oder Andrian Schenkers Versöhnung und Sühne). Darüber hinaus reizen ihn in intellektueller Hinsicht bildungspolitische Fragen und erfreut er sich an Musik, besonders an Beethovens Streichquartetten. – Herausgeberschaften: Alexander Men, Der Menschensohn, Freiburg im Breisgau 2006; Übersetzungen: John W. O’Malley, Die ersten Jesuiten, Würzburg: Echter Verlag 1995; Veröffentlichungen u. a.: Verantwortung lernen, Würzburg: Echter Verlag 2004; Widerspruch aus Loyalität, Würzburg: Echter Verlag 2009.

Klaus Mertes in der FUGE:

Band 7, Der Anfang

Beitrag (im Gespräch mit den Herausgebern):
Die glaubende Kirche und der Missbrauch