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Christoph Janik

(Jg. 1972) Künstler

Porträt:

Seit einigen Jahren lebt und arbeitet er in Berlin. Nach Studien an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, unter anderem bei Hans Aichinger, studierte er Kunstgeschichte, Philosophie und Neuere deutsche Literatur in Eichstätt und Berlin. Gefragt, welche Lehrer ihn besonders geprägt haben, erinnert er das »ohne Lehrer Sein« und das Glück des direkten Erlebnisses von Natur und Kunst. Als Künstler widmet er sich seit einigen Jahren ausschließlich der Zeichnung. Er schätzt »die Direktheit und Körperlichkeit der Linie, die sich zusammenballt und streckt, dass sie konkret ist, stets Linie bleibt und dabei bildfähig ist«. Im Kontext von Band 3 der Fuge empfiehlt er zur Lektüre die Gedichte von Christine Lavant und die Prosa von Wolfgang Hilbig. Den Lesern von Fuge 5 empfiehlt er zur Lektüre die Nachlasskapitel von Robert Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften: »Mondstrahlen bei Tage«, und vor allem die verschiedenen Varianten zu: »Atemzüge eines Sommertags«.

Ausstellung u.a. :
in Leipzig, Eichstätt, Berlin und Greifswald;
vier Zeichnungen in der Fuge (Bd. 3), ohne Titel, Kopierstift auf Papier, 35 x 25 cm, 2008.

eine Zeichnung in der Fuge (Band 5), ohne Titel, Bleistift auf Papier, 29,6 x 20,9 cm, 2009

Christoph Janik hat zu folgenden Ausgaben der FUGE beigetragen:

Band 3, Der Staub Gottes

Beitrag: vier Zeichnungen, ohne Titel

Band 5, Verwandlung

Beitrag: eine Zeichnung, ohne Titel

Band 8, "Das gemessene Band"

Beitrag: vier Zeichnungen, ohne Titel