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Bettina Klix

Schriftstellerin

Bettina Klix (Jg. 1961) ist eine deutsche Schriftstellerin, die Essays und Kurzprosa verfasst. In Berlin aufgewachsen, wo sie sich bis heute heimisch fühlt, hat sie in den Jahren 1980 bis 1987 an der Freien Universität Germanistik studiert und später dann noch Sozialpädagogik und Sozialarbeit. Aus ihrer Studienzeit sind ihr die Vorlesungen des jüdischen Religionsphilosophen Jacob Taubes über Franz Kafka in besonders wertvoller Erinnerung. Nach einer eher »existentialistischen« Jugend-Lektüre der Prosa Kafkas habe ihr Taubes die jüdische Dimension dieses Schriftstellers näher gebracht. Die immense religiöse Bedeutung des Judentums für das Christentum ist der evangelischen Christin, die Mitglied der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit ist, eine Herzensangelegenheit. »Hätte darum«, zitiert sie eine Formulierung Franz Rosenzweigs, dessen Stern der Erlösung zu ihren religiös prägendsten Lektüren gehört, »der Christ nicht in seinem Rücken den Juden stehen, er würde sich, wo er wäre, verlieren«. Klix publiziert mit Vorliebe in der Film-Zeitschrift shomingeki, die ihr, wie sie dankbar bemerkt, fern vom Zwang der Verwertung ein Ort ist, wo intellektuell über Film nachgedacht werden kann. – Veröffentlichungen u. a.: Verlorene Söhne, Töchter, Väter. Über Paul Schrader, Berlin: Verbrecher Verlag 2010; Rapture of the Depth, Victoria/Canada 2011 (Übersetzung des »Frühwerks« der Autorin).


Bettina Klix in der FUGE:

Band 9, Angesichts der Anfechtungen

Beitrag:
Letzte Versuchungen. Über Martin Scorseses »Last Temptation of Christ«

Band 10, Irritierende Kräfte

Beitrag:
Antonius führt Klage