(Jg. 1950), unterrichtet Philosophie und Rechtsphilosophie an der Karl-Franzens-Universität in Graz
Institut für Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie und Rechtsinformatik der Karl-Franzens Universität Graz,
peter.strasser(at)uni-graz.at
Kurzporträt
Als umtriebiger Denker und Schriftsteller bescheidet er sich nicht damit, bloß in der Fachpresse zu erscheinen. So publiziert er jeden Mittwoch in Österreichs konservativer Tageszeitung Die Presse eine eigene Kolumne mit dem Titel »Die vorletzten Dinge«. Gemeinsam mit Thomas Macho und Adolf Holl gibt er seit 2002 in der Bibliothek der Unruhe und des Bewahrens quer-denkende kulturphilosophische Arbeiten und eigene Essays heraus. Hier und als Suhrkamp-Autor der Bücher Journal der letzten Dinge (Frankfurt am Main 1998) und Der Weg nach draußen (Frankfurt am Main 2000) unternimmt er den Versuch, sich dem Phänomen der religiösen Erfahrung in der Moderne literarisch anzunähern. Die Existentialität dieses Versuchs steht dabei im krassen Kontrast zu der bislang noch blutleeren Debatte um die Wiederkehr der Religionen. Die poetischen und polemischen Essays des österreichischen Autors, die in ihrer Direktheit, mit der sie die Verzweiflung und Freuden über die Dinge des Alltags zum Ausdruck bringen, an die Werke Ciorans erinnern, sind ein Zeugnis beweglichen Nachdenkens, das sich irritieren lässt.
Veröffentlichungen u.a.:
Theorie der Erlösung, München: Wilhelm Fink, 2006;
Dunkle Gnade, München: Wilhelm Fink, 2007;
Warum überhaupt Religion? Der Gott, der Richard Dawkins schuf, München: Wilhelm Fink, 2008.
Peter Strasser hat zu folgenden Ausgaben der FUGE beigetragen:
Band 2, "Profane Zumutungen"
Beitrag Band 1:
Die Nurweltlichen. Notizen im Spätherbst