(Jg. 1948) Benediktiner und Theologe
S. Anselmo, Rom
und Abtei Gerleve
Elmar Salmann st Ordinarius für Philosophie und Systematische Theologie an den römischen Hochschulen S. Anselmo und Gregoriana. Seit 1972 Priester und seit 1973 Mönch der Abtei Gerleve, studierte der Benediktiner in Paderborn, Wien und Münster. Während er in Westfalen »das Gediegen-Elementare, das die vielen neuen Realitäten nicht ausschloss«, zu schätzen wusste, beeindruckte ihn in Wien »die Patina des Ehedem/Einst und die Weltläufigkeit«. Gerne pflegt er »die Passagen zwischen Theologie, Literatur, Kunst und Kulturgeschichte, Moderne und Christentum (und umgekehrt)«, versieht den »kleinen Dienst an der Erfahr- und Denkbarkeit christlicher Religion unter den Bedingungen ihrer Unwahrscheinlichkeit «. Der hingebungsvolle Lehrer empfiehlt Sonia Simmenauers Muss es sein? Leben im Quartett zur Lektüre und zur Relektüre John Updikes Das Gottesprogramm (Rogers version).
Veröffentlichungen u. a.:
Der geteilte Logos, Rom: Pontificio Ateneo S. Anselmo, 1992; Presenza di spirito, Padua: Edizioni Messaggero Padova, 2000; Passi e passaggi nel Christianesimo, Assisi: Cittadella Editrice, 2009; mit J. Hake, Die Vernunft ins Gebet nehmen, Stuttgart: Kohlhammer, 2000
Elmar Salmann OSB hat zu folgenden Ausgaben der FUGE beigetragen:
Beitrag:
Wider die apokalytische Ungeduld. Vom Gesicht der Epiphanie im Gespräch mit Joachim Hake