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Dorothea Grünzweig


Dorothea Grünzweig (Jg. 1952) ist eine deutsche Dichterin und Übersetzerin. Aufgewachsen in einem evangelischen Pfarrhaus in Korntal bei Stuttgart, lebt die Autorin, die in Tübingen und Oxford Germanistik und Anglistik studiert hat, seit 1989 in Finnland. Gefragt nach ihren prägenden Lehrern, weist sie auf die Lektüre der Dichter hin, die bei ihr Spuren hinterlassen haben. Unter ihnen der britische Jesuit Gerard Manley Hopkins, den sie in besonderem Maße schätzt und dessen Gedichte sie ins Deutsche übertragen hat. Grünzweig sieht einen engen Zusammenhang zwischen Poesie und Religion: »Religion in einem sub- oder transkonfessionellen Sinn und Poesie berühren sich, sind miteinander verflochten«, und das ist, wie sie bekennt, »ein wesentlicher Gedanke bei meinem eigenen Schreiben, der nie seine Aktualität einbüßt«. – Veröffentlichungen u. a.: Sonnenorgeln (ausgewählte Gedichte und ein Werkstatt-Essay), Göttingen: Wallstein Verlag, 2011; Auf dem Rückflug zur Erde. Gerard Manley Hopkins – eine Einführung in seine poetische Welt (Hörbuch),
Übertragungen und Erläuterungen von D. Grünzweig. Rezitatoren der Gedichte: G. J. Low u. H. Becker, Hörby: Edition Rugerup u. Lyrik-Kabinett München, Inigo Medien, 2009; Gerard Manley Hopkins: Geliebtes Kind der Sprache, übersetzt und kommentiert von D. Grünzweig, Hörby: Edition Rugerup, 2009 (dies ist der Band, aus dem auch das in der vorliegenden FUGE kommentierte Gedicht stammt).

Dorothea Grünzweig in der FUGE:
Band 12/13, Die Krone der Schöpfung
Beitrag:
Gesang aus der Zelle